Sport wird für die breite Öffentlichkeit immer zugänglicher. Man muss kein Profi sein, um eine solide Ausrüstung zu besitzen. Gleichzeitig wächst die Bereitschaft, Geld auszugeben. Dies eröffnet zahlreiche Kundensegmente, die nach einem Online-Shop suchen, der ihre Bedürfnisse erfüllt. Egal, ob Sie Einsteiger oder Nischen-Profis ansprechen, es gibt immer einen Weg, den Umsatz durch Upselling zu steigern und den Verkaufsprozess zu optimieren. Hier ist die ultimative Liste mit 7 Empfehlungen für Upselling im Sportbereich.
Beschränken Sie Ihr Marketingbudget nicht nur auf die Gewinnung von zusätzlichem Traffic. Holen Sie das Beste aus den Besuchern heraus, die Sie bereits haben – das ist zudem deutlich kosteneffizienter. Eine Möglichkeit, Ihren Sales Funnel zu optimieren, ist das Upselling oder Cross-Selling von Zusatzprodukten oder Dienstleistungen. In der Sportbranche gibt es, wie in vielen anderen Bereichen auch, immer Möglichkeiten für Cross-Selling. Hier sind einige Tipps und bewährte Verfahren großer Sport-E-Commerce-Shops.
1. Cross-Selling von kleiner Ausrüstung
Das können Proteinproben, Trinkflaschen, Shaker oder generell Produkte sein, die regelmäßig ersetzt werden müssen. Die Logik dahinter: Erstens empfinden Kunden diese Entscheidung nicht als belastend, da sie diese Produkte häufig kaufen, und zweitens fällt die Entscheidung aufgrund des niedrigeren Preises leicht. Insgesamt erzielen Cross-Selling-Produkte die besten Ergebnisse, wenn ihr Wert unter 25 % des Hauptprodukts liegt. Sehen Sie sich an, wie Cross-Selling aussehen kann wenn Sie unsere App Candy Rack nutzen.
2. Upgrades anbieten (echtes Upselling)
Sie kennen das sicher: Wenn man etwas für sein Hobby sucht, findet man meist eine etwas bessere Alternative zu dem, was man ursprünglich kaufen wollte. Mit der richtigen Ansprache motivieren Sie Ihre Kunden zum Kauf eines hochwertigeren Produkts – besonders, wenn dies eine bessere Leistung verspricht.

3. Auf eine Nische konzentrieren und Experte sein
Wenn Sie sich auf eine Nische oder Sportart spezialisieren, in der Sie über fundiertes Fachwissen verfügen, können Sie Ihre Kunden gezielt zu passenden Produkten führen. Ein Anfänger sucht oft nach Orientierung, um sich mühsame Recherchen zu ersparen. Es ist eine Win-Win-Situation: Sie positionieren sich als Profi, der den Einkauf erleichtert, und steigern gleichzeitig Ihren durchschnittlichen Warenkorbwert.

Binden Sie Ihre Fangemeinde – egal ob lokal oder global. Treue Kunden kommen gerne wieder und kaufen die neueste Bekleidung, die Sie ihnen im Cross-Selling anbieten.

4. Premium-Services anbieten
Service-Cross-Selling erzielt oft hohe Abschlussraten. Jeder Händler sollte prüfen, welche Zusatzleistungen für seine Kunden einen Mehrwert bieten. Im Sportbereich könnte das eine Transportversicherung sein, da Sportausrüstung oft kostspielig ist. Eine weitere gute Idee sind kostenlose Services für „Clubmitglieder“ – die Mitgliedschaft selbst lässt sich dabei ebenfalls hervorragend als Cross-Selling-Produkt anbieten.

Mein Kollege Tom hat einen exzellenten Artikel über Checkout-Cross-Selling geschrieben, den Sie kostenlos und ohne App nutzen können. Schauen Sie unbedingt rein.
5. Produktpakete (Bundles) erstellen
Bundling funktioniert hervorragend bei Proteinen und anderen Sportnahrungsergänzungsmitteln, besonders wenn Sie noch nicht viele Stammkunden haben. Daher eignen sich Bundles ideal für Neukundenkampagnen, vor allem in sozialen Medien. Wenn jedoch die Mehrheit Ihrer Bestellungen von Stammkunden stammt, sollten Sie auf den Vorratseffekt achten. Dieser bedeutet, dass Ihre Stammkunden größere Mengen auf einmal kaufen, um einen besseren Preis zu erzielen, was sich negativ auf Ihre zukünftigen Umsätze auswirken kann.
6. Verkaufen Sie das komplette Outfit („Buy the Look“)
Peter Sagan hat seine Brillen, Roger Federer seine Caps und so weiter. Prominente verkaufen sich gut, aber Sie müssen kein Vermögen für Kooperationen ausgeben, um Ihre Verkaufstrichter zu optimieren. „Buy the Look“ funktioniert im Sport genauso wie in der Mode: Verwenden Sie Produktfotos, die das gesamte Set zeigen, und bieten Sie die Artikel dann als Cross-Selling an. Sie können diese Strategie auch in Ihren sozialen Medien nutzen oder Beiträge Ihrer Kunden teilen.

7. Saisonalität und Trends – bleiben Sie immer auf dem Laufenden
Hat Ihr Fußballverein die Trikots gewechselt, gibt es neue Sticker oder andere Neuigkeiten, die Ihre Kunden interessieren könnten? Kommunizieren Sie solche Updates proaktiv und scheuen Sie sich nicht, diese zu monetarisieren. Platzieren Sie die Neuheiten prominent oder integrieren Sie sie in Ihren Verkaufstrichter, zum Beispiel in Ihr Upsell-Pop-up.

All dies ist mit unseren Apps Candy Rack oder Candy Cart möglich. So können Sie einige der oben genannten Upsell-Strategien für den Sportbereich direkt testen. Falls Sie jedoch nach etwas anderem suchen, hilft Ihnen vielleicht unsere Liste der besten Shopify-Apps für Mode weiter.
In jedem Fall viel Erfolg beim Upselling.






