Im Juli haben wir angekündigt, dass Digismoothie eine US-Präsenz aufbaut – mit europäischer Expertise. Amerikanische Händler fragten uns immer wieder, wie sie in Europa erfolgreich werden, und der nächste Schritt war eine eigene Person, die diese Gespräche führt.
Jetzt hat diese Präsenz einen Namen. Roberto „Rob“ Alvarez ist als Sales Director zu Digismoothie gekommen. Er führt unsere Gespräche mit US-Marken, die den Schritt nach Europa planen, und unterstützt ausgewählte Projekte auf unserer Seite des Atlantiks.
Über Rob
Rob verantwortet seit mehr als 15 Jahren Enterprise-Vertrieb, Partnerschaften und Go-to-Market-Strategie in Startups, Scale-ups und globalen Unternehmen. Bei Avast leitete er als Country Manager den US-Markt und anschließend die Region Nord- und Lateinamerika. Zuletzt war er Chief Revenue Officer bei der Digitalagentur STRV und danach bei der 3D- und AR-Plattform Vectary, wo er die Vertriebsorganisation von Grund auf aufbaute.
Du kannst dich mit Rob auf LinkedIn vernetzen.
Fünf Fragen an Rob
Du hast den Vertrieb bei Avast, STRV und Vectary verantwortet. Warum Digismoothie?
Wegen der Menschen. Ich arbeite gern mit Leuten, denen ihre Arbeit wichtig ist, die Annahmen hinterfragen und kreative Lösungen finden. Genau das habe ich bei Digismoothie gefunden.
Auch mein Hintergrund hilft. Ich habe in vielen verschiedenen Branchen gearbeitet, und als Amerikaner, der in Europa lebt, weiß ich, was US-Marken erwarten und was sich ändert, sobald sie hier verkaufen. Digismoothie kennt diese Märkte und weiß, wie man für sie baut. Meine Erfahrung und die des Teams ergänzen sich deshalb gut.
Europa kann für US-Marken ein guter nächster Schritt sein, aber zwischen erkennbarer Nachfrage und einem funktionierenden Geschäft hier liegt ein großer Unterschied. Unser Team in Europa macht aus einem Plan einen Shop, der für lokale Kunden funktioniert, damit Marken nicht jede Lektion auf die harte Tour lernen müssen.
Was unterschätzen US-Marken in Europa am häufigsten?
Wie stark sich die Märkte voneinander unterscheiden. Ein Zahlungs-Setup, das in den USA gut funktioniert, kann in Europa Probleme verursachen, wenn Kunden keine lokale Zahlungsmethode sehen, der sie vertrauen. Du musst in jedem Markt prüfen, was die Kunden dort erwarten.
Der zweite Punkt ist die Lokalisierung. Hat jemand nur die Wörter übersetzt, oder hat jemand, der den Markt kennt, geprüft, ob der Text natürlich klingt, erklärt, warum sich das Produkt lohnt, und die Fragen beantwortet, die Kunden tatsächlich stellen?
Auch die Regeln ändern sich von Land zu Land: Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) gilt seit August 2026, trotzdem müssen Marken ihre Verpackungen in jedem EU-Land, in das sie liefern, separat registrieren.
Welche Marken sollten zuerst mit dir sprechen?
US-Marken mit einem bewährten Produkt, einem Geschäft, das zu Hause funktioniert, und ersten Anzeichen von Nachfrage in Europa. Das können bestehende Bestellungen sein, eingehende Anfragen oder Kunden, die fragen, wann du in ihr Land lieferst. Darauf können wir aufbauen.
Du brauchst außerdem jemanden, der die Expansion verantwortet, und ein Budget dafür. Der Launch ist erst der Anfang. Danach muss das Team auf Kunden hören, beheben, was nicht funktioniert, und sich laufend verbessern.
Du musst nicht alle Antworten haben, bevor wir sprechen, aber du solltest wissen, warum du dir Europa ansiehst.
Wie sieht ein erstes Gespräch mit dir aus?
Ich beginne mit drei Fragen: Warum Europa, warum jetzt und was siehst du bereits? Wir schauen uns an, wo deine Kunden sind, wie du sie heute bedienst und was das Wachstum bremst. Außerdem möchte ich wissen, wie Erfolg für dich aussieht.
Dann prüfen wir, ob Europa zu deinen übergeordneten Plänen passt. Ein Markt kann attraktiv aussehen und trotzdem für die aktuelle Phase des Unternehmens der falsche Schritt sein.
Nach dem Gespräch solltest du wissen, welchen Markt du dir zuerst ansehen solltest, was behoben werden muss und ob es sich lohnt, weiterzumachen. Wenn es passt, vereinbaren wir einen nächsten Schritt. Wie schnell das geht, hängt von deinem Ausgangspunkt ab, aber ich möchte dich schnell zu einer klaren Entscheidung bringen.
Welchen Rat hast du für Gründer, die Europa auf der Roadmap haben?
Starte mit einem Markt und lass dich bei der Wahl von deinen Kunden- und Bestelldaten leiten. Schau dir an, wie ähnliche Marken expandiert sind und was sie dabei gelernt haben, aber wähle ein Tempo, das zu deinen Ressourcen und Zielen passt. Bring den ersten Markt zum Laufen, bevor du einen zweiten hinzufügst.
Sprich mit Rob
Wenn du eine US-Marke führst und Europa auf deiner Roadmap steht, oder wenn du dort bereits verkaufst und es schwieriger ist als erwartet, ist Rob dein erster Ansprechpartner. Kontaktiere uns oder schreib ihm auf LinkedIn.





